Während seiner bisher elfjährigen Tätigkeit als Solofagottist an der Hamburger Staatsoper und bei Aushilfen in diversen bedeutenden Orchestern erhielt er für seinen Werdegang als Dirigent inspirierende Erlebnisse mit Persönlichkeiten wie Gerd Albrecht, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Bernhard Klee, Nicola Luisotti, Kurt Masur, Zubin Mehta, Kent Nagano, Kirill Petrenko, Donald Runnicles und Simone Young.

Aus der Perspektive des erfahrenen und profilierten Orchestermusikers gelingen ihm ganz andere Einsichten in die Wirkungsweise eines Orchesters und in die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Musiker, welche ihm nun als Dirigent zugute kommen. Dies betrifft insbesondere die Psychologie der Probenarbeit, das Erarbeiten adäquater Ausdrucksmöglichkeiten, das Herauskitzeln von Begeisterungsfähigkeit, das Verhältnis von Virtuosität und Genauigkeit, musikalische Binnendifferenzierung, Linienführung und Charaktergestaltung, das Ausloten der Extreme, dynamische Abstufungen, Klangfarben und Klangkombinationen, das Vermitteln aufeinander bezogener Musizierfreude, musikalische Dramaturgie und Übergänge, sowie eine ideale Balance zwischen Bühne und Orchestergraben. Besondere Priorität im Opernfach haben für ihn die Werke von Giuseppe Verdi und Richard Strauss.